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Luxus

Die Welt vom Meer aus Entdecken: Expeditionen & Yachtreisen mit Ponant

die Urlaubsmacher 15. Oktober 2020


Hintergrund
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Andrea Hendel, Head of Sales, Deutschland & Österreich, Ponant
Andrea Hendel, Head of Sales, Deutschland & Österreich, Ponant

Auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin am Stand von der Luxusreederei Ponant in dem Kreuzfahrtenbereich haben sich Andrea Hendel und Michael Becker das erste Mal getroffen. Andrea Hendel ist wie sie sagt, durch einen schönen Zufall zu der französischen Reederei gekommen. Ihren Berufseinstieg hat sie in der deutschen und internationalen Hotellerie gemacht, war dann für internationale Veranstalter und die Reiseindustrie zuständig. Als ein Headhunter sie fragte, ob sie zu einer Reederei wechseln möchte, hat sie sich die Branche zunächst genau angesehen. „Hotels und Reederei passen“, hat sie schließlich festgestellt. „Kleine besondere Schiffe, die weltweit unterwegs sind, sind eine schöne Herausforderung!“

Antarktis, Foto: Ponant
Antarktis, Foto: Ponant

Entspannter Luxus und Savoir-vivre bei Ponant

Auf die Frage von Talk-Host Michael, ob die Franzosen Luxus „besser können“ als andere Nationen, antwortet Andrea: „Luxus ist ein großes Wort, weil es für jeden etwas anderes bedeutet: eine schöne Handtasche, Zeit haben, einen guten Wein trinken. Franzosen können gut „Savoir- vivre“, wissen gut zu leben. Reisen mit Ponant ist ein entspannter, leichter Luxus, den jeder gerne macht.“

„Bei Ponant ist die Destination der Luxus. Ist es überhaupt möglich, noch unberührte Orte anzusteuern?“, fragt Talk-Host Michael. „Ja, wenn man das richtige Schiff dabei hat!“, antwortet Andrea.

Expeditions-Schiffe: Technik und Beweglichkeit

Die Reederei wurde 1988 in Marseille von 12 Marineoffizieren gegründet, die beschlossen hatten, die Welt mit kleinen Schiffen zu bereisen. Das ist die Philosophie von Ponant. Einerseits mit eine wenig Luxus und Savoir Vivre zu den Destinationen fahren. Andererseits überhaupt unberührte Orte ansteuern zu können. Um in die Antarktis, die Arktis oder die Südsee zu kommen, braucht man bestimmte Schiffe. Die Schiffe müssen technisch entsprechend ausgerüstet, zudem klein und wendig sein. Daher sind die Schiffe von Ponant für maximal 100 bis 150 Passagiere ausgestattet. Im Fokus steht immer das Erlebnis: „Ich kann in die Antarktis, sehe das weite Eis, bin mir völlig bewußt, dass ich eine der wenigen bin, die dort sein dürfen, diese Welt bereisen können und kennen zu lernen“, fasst Andrea ihre persönlichen Eindrücke zusammen.

Extremregionen: das Wetter gibt die Route vor

Bei einer Expedition bestimmt das Wetter das Ziel. Der Kapitän und die Mannschaft können im Vorfeld nicht genau die Strecke voraussagen. Unterwegs beobachtet das Expeditionsteam, wo sich Eisbären, Wale oder Pinguine aufhalten. Dann werden die Zodiacs, kleine leistungsstarke Schlauchboote, fertig gemacht. Die Gäste sind mit einem Polarparka und Stiefeln ausgestattet. Anschließend geht es los: die Gruppe fährt mit dem Expeditionsteam dorthin, wo die Tiere sind.

Mit den Zodiacs rausfahren: „Es verschlägt einem die Sprache, wie nah man die Natur, die Tiere dort erleben darf. Eisbären oder Wale sehen, eine Eisscholle betreten und dann mit einer Champagner-Bar überrascht werden, ist die perfekte Liaison von Expedition und Luxus.“

Andrea Hendel, Ponant

Exklusive Ponant-Expeditionen mit National Geographic

Seit zwei Jahren verbindet die Reederei eine Partnerschaft mit National Geographic. Die Philosophie der Organisation ist „inspring people to care about the planet“. Dies bedeutet, nicht nur Entdecken, sondern auch bewahren. Für Ponant ist diese Partnerschaft ideal. Denn renommierte Fotografen, bekannte Guides sind mit an Bord, halten Vorträge und helfen, die tollsten Fotos zu schießen. Dies sind die großen Erlebnisse, die eine Kreuzfahrt unvergesslich machen. Diese Erfahrungen und das Wissen sind der unbezahlbare Luxus, den die Reisenden mit nach hause nehmen. Erinnerungen, die ein Leben lang halten. „Nur durch Reisen können wir die Welt von einer anderen Seite erkennen und kennen lernen“, erklärt Andrea.

Schutz der Natur und der Bewohner

Einer der Gründer von Ponant sagte, was wir kennen, das schützen wir besser. „Mit Ponant sind wir in Regionen unterwegs, die unwahrscheinlich schützenswert sind und wo wir wirklich Fußspuren hinterlassen wollen“, erklärt Andrea. „Wir wollen dies schützen, es ist ein persönliches Anliegen. Wir tauschen uns eng mit der Bevölkerung aus. Wir haben eine hohe Akzeptanz.“

Ziele für Expeditionen sind jedoch weit mehr als die Polarregionen. Ponant fährt in die Südsee, die Seychellen, den Amazonas, Fidschi, die Küste Kimberley in Australien. Es sind sehr viele Gebiete, wo man nur mit der Yacht hinkommt.

Wenn wir im Amazonas sehr herzlich von den Menschen begrüßt werden, wissen wir warum wir das machen.

Andrea Hendel, Ponant

Die Ponant Expeditionsreisen sind lange geplant

Eine Expeditionsreise wird lange im Vorfeld sorgfältig geplant. Bis die Reise gescoutet ist, dauert es bis zu drei Jahren. Experten und Guides befassen sich mit der Region, der Umwelt und den Menschen, tauschen sich aus, um für beide Seiten die optimalen Begegnungen zu schaffen. Die Touren und Routen von Ponant sind daher sehr unterschiedlich. Die Reisenden tauchen komplett in eine andere Welt ein.

Ponant Yachtkreuzfahrten zur Erholung

Bei den klassischen Yachtkreuzfahrten ist dagegen der Erholungs- und Urlaubscharakter im Vordergrund. Der Routenverlauf steht fest. „Wir halten an kleinen Häfen, in die große Schiffe nicht kommen. Auch haben wir die Flexibiliät zu den Zeiten dort zu sein, wenn es nicht mehr so voll ist wie beispielsweise in Dubrovnik.

Mit den kleinen Yachten befahren wir die griechischen Inseln und kommen auch durch den Kanal von Corinth.

Andrea Hendel, Ponant

Internationale Gäste, lockerer Dresscode

Die Reisen sollen für die Gäste Entspannung, Erlebnis und Urlaubsfreude sein. Der Dresscode spielt an Bord eine untergeordnete Rolle. Jeder darf, keiner muss, lautet die Devise. Es ist eine internationale Reederei mit internatioalen Gästen, so dass man an Bord viel Buntes sieht. Die Bordsprachen sind Englisch und Französisch.

Tolle Orte, Badestopps auf See

Die Yachten haben am Heck eine Marina, eine Badeplattform. Wenn Wetter und Strömung es zulassen, wird ein Badestopp auf hoher See gemacht. Die Marina ist mit Equipment ausgestattet, damit die Gäste schnorcheln, schwimmen, tauchen oder Stand-up Paddeln können.

Es ist etwas ganz besonderes, wenn man nicht vom Strand aus baden geht, sondern direkt in das glasklare, türkisfarbene Wasser springt. Man fühlt sich bei Ponant wie auf einer privaten Yacht.

Andrea Hendel, Ponant

Bei einer Kreuzfahrt kommt man in kurzer Zeit an viele tolle Plätze. Auch Orte, die vom Meer aus viel schöner zu bereisen sind als vom Landweg. „Jetzt im Sommer waren wir mit die erste Reederei, die wieder in See gestochen ist. Wir waren im Mittelmeer, jedoch auch in Frankreich, wir haben die Bretagne neu entdeckt. Wir haben die Küste mit Zodiacs erkundet, sind ganz kleine Inseln angelaufen, haben die Bretagne völlig neu erlebt und entdeckt. Vom Meer aus sind die Erlebnisse andere als an Land. Wir haben Korsika und Kroatien von einer neuen Seite kennen gelernt“, beschreibt Andrea die Reisen diesen Sommer.

Saint Malo, Frankreich, Foto Ponant
Saint Malo, Frankreich, Foto Ponant

Auch die Gäste waren begeistert, wie besonders Seereisen direkt vor der Haustür sein können. Wir haben mit 50 Reisenden an Bord und einem umfassenden Hygieneprotokoll gestartet.

Andrea Hendel, Ponant

Seychellen im November / Dezember entdecken

Seychellen, Foto Ponant
Seychellen, Foto Ponant

Im November und Dezember bietet Ponant die Seychellen an. Dies ist kein Risikogebiet. Ponant hat eine Sondergenehmigung für die kleinen Inseln. 10 Tage lang führt die Route zu Inseln, die sonst nicht zu erreichen sind. „Wir haben Guides an Bord, die die Inseln und Atolle kennen, so dass die Reise wirklich ein ganz besondere Erlebnisse bringt“, erklärt Andrea im Talk.

Premiere für den Eisbrecher 2021

Nächstes Jahr wird Ponant weltweit die 1. Reederei sein, die einen Eisbrecher als Passagierschiff auf den Markt bringt. Es ist ein Hybrid aus Flüssiggas und Elektroantrieb, also sehr umweltfreundlich. „Mit dem Eisbrecher werden wir bis an den Nordpol kommen. Mit einem Heißluftballon, der an dem Eisbrecher hängt, können die Gäste den Nordpol von oben erleben. Oder in der Antarktis die Kaiserpinguine sehen. Mit normalen Passagierschiffen ist es schwer, in in diese Regionen zufahren“, berichtet Andrea.

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